Hier kann 'was los sein ...

Möglichkeiten zum Feiern und Übernachten stehen in Kuventhal zur Verfügung. Bei Übernachtungen bietet sich das Gästehaus Niedersachsen, Hotel garni, der Familie Watermann an. (Weitere Informationen finden sie auf der Homepage des Gästehauses – siehe entsprechenden Link auf dieser Seite)

 Wer feiern möchte, kann dieses im Gasthaus „Zur Wilhelmsbrücke“ tun. Hier bieten Martina Grossa und Dieter Schoppe ihren Service an. Auch um ganz zwanglos mal ein Feierabendbier zu genießen, ist das Kuventhaler „Glasbiergeschäft“ Mittwoch bis Freitag jeweils ab 17 Uhr geöffnet.

 Möchte jemand seine Feier oder ein Event selbst gestalten, steht hierfür das Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung. (Weitere Infos siehe dort)

 Gasthäuser als Treffpunkt oder Versammlungsort hat es in Dörfern in früheren Zeiten immer gegeben, das gehörte selbstverständlich dazu und so war das auch in Kuventhal. Hier fanden Versammlungen statt, hier kam man zusammen, hier übte der Gesangverein, hier fand man sich ein um Neues zu erfahren.

 In früheren Zeiten gab es gleich drei Gasthäuser hier im Ort. In den Jahren um 1900 entstand die Wirtschaft „Zur Wilhelmsbrücke“ oben am gleichnamigen Brückenbauwerk. Weit vorher, etwa ab der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gab es bereits ein altes Wirtshaus im Tal. Viel früher, ab etwa 1805 gab es dann auch ein Gasthaus „Kuventhaler Turm“. Dies ist in der ehemaligen Landwehrwarte an der Straße nach Hallensen entstanden, als diese in privaten Besitz überging. Die Auswahl war also in früheren Zeiten groß und in der Chronik des Gesangvereins wird berichtet, dass die Sänger abwechselnd im „Kuventhaler Turm", in der „Wilhelmsbrücke“ und im Gasthaus „Niedersachsen" ihre Singabende und Vergnügungen abhielten. Bei größeren Veranstaltungen und Festlichkeiten war die Auswahl noch größer: Die Sänger trafen sich neben den drei Kuventhaler Gasthäusern auch im Gasthaus Eggers in Andershausen und in der Gastwirtschaft „Zur Hube“.

 

 

Gasthaus "Zur Wilhelmsbrücke"

Mit steigendem Verkehrsaufkommen zum Ende des 19. Jahrhunderts entstanden oben an der 1828-1831 erbauten Wilhelmsbrücke in den ersten Jahren nach 1900 ein Gasthaus und 1903 die Schmiede von Gustav Ackenhausen. Aus der Schmiede, die zur Pferde- und Postkutschenzeit gut ausgelastet war, entwickelte sich später eine Tankstelle. Die nebenstehende Gastwirtschaft wurde um einen Saalanbau erweitert. Das frühere Gasthaus war ein bedeutender Rasthof für die Fernfahrer an der Bundesstraße 3, als es die Autobahn A 7 noch nicht gab. Mit dem Bau der neuen doppelstöckigen Brücke 1956 setzte hier oben der wirtschaftliche Niedergang. Die Tankstelle und auch der Rastplatz waren plötzlich vom Fernverkehr abgeschnitten, der jetzt über die obere Fahrbahn rollte. Schmiede und Tankstelle stellten bald den Betrieb ein.

Gasthaus und Saal hatten aber weiterhin eine große Bedeutung für den Ort. Nach mehreren Besitzerwechseln war zeitweise auch ein Nachtclub etabliert und dann eine Diskothek. Die Diskothek IGITT lief gut, war überregional bekannt und hatte viele Besucher. Trotzdem war irgendwann Schluss und der leere Gebäudekomplex stand zur Versteigerung an. Ein privater Investor kaufte das Gebäude, baute um und eröffnete wieder eine Gaststätte mit dem historischen Namen „Zur Wilhelmsbrücke“. Ab diesem Zeitpunkt ist in Kuventhal wieder eine öffentliche Gaststätte vorhanden.

Hier kann nach Absprache gefeiert und das besagte Feierabendbier genossen werden.

Telefonnummer: 05561/1470

 

Gästehaus Niedersachsen

Dieses Wirtshaus hat eine lange Geschichte. Es war landwirtschaftlicher Betrieb und Dorfgasthaus zugleich. Auch ein Saal war im Obergeschoss vorhanden, in dem die örtlichen Bälle gefeiert wurden. Im Wohnhaus war neben der Gaststube auch ein Kolonialwarengeschäft eingerichtet. Viele Jahrzehnte war das so. Der Laden schloss in der 1970er Jahren, als in der nahen Stadt Einbeck die Discounter Einzug hielten. Die Gastwirtschaft mit Fremdenzimmer bestand weiter bis zum Jahresende 1999. Sie war auch Versammlungsort der örtlichen Vereine und darüber hinaus Übungslokal des örtlichen Gesangvereins. Da zum Zeitpunkt dieser Schließung die anderen beiden Gasthäuser bereits nicht mehr als solche existierten, gab es nun hier keine Wirtschaft mehr.

Familie Watermann baute die Räumlichkeiten komplett um und eröffnete dann ein Hotel Garni, in dem Übernachtungen und Frühstück geboten werden. Es stehen Doppel- und Einzelzimmer zur Verfügung. Der Betrieb hat sich etabliert und wird gut angenommen.

 Telefonnummer: 05561 / 928780

www. gaestehaus-niedersachsen.de

 

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