Unser Dorf auf dem Weg in die Zukunft

Unter dieser Überschrift wollen wir hier einen Einstieg wagen in die Veränderungen, die unser Dorf in den nächsten Jahren erfahren wird. Einwohnerrückgang und Gebäudeleerstand werden unseren gewohnten Lebensraum nachhaltig beeinflussen. Wir wollen überlegen, wie wir dem entgegenwirken oder die Folgen abmildern können. Viele Ideen sind hier erwünscht und hilfreiche Beiträge herzlich willkommen.

 

In eigener Sache

 

Die ursprüngliche Idee, auch für das Vereinsleben eine möglichst aktuelle Homepage zu installieren und vor allen Dingen zu unterhalten, konnte leider nicht realisiert werden. Auch in diesem Jahr sind von den Genossenschaften oder Vereinen (mit einer Ausnahme) keine Informationen von Jahreshauptversammlungen oder sonstigen Veranstaltungen geliefert worden. Wenn nun nach über 3 Jahren seit der Installation noch immer keine grundsätzlichen Informationen eingetragen sind, sollte darüber nachgedacht werden, diese Seiten wieder zu schließen.

 

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Heimatpflege im Dorf

Nun ist es weg ...

 

Der zweite Abbruch eines Wohnhauses in unserem Dorf nach dem Haus Sonnenberg im Jahre 2011. Vielleicht, so meint jedenfalls der Ortsheimatpfleger, ist dies ein Augenblick, um kurz innezuhalten und nachzudenken:

 

„Da stand es nun, dieses alte Haus - seit Jahrhunderten an dieser exponierten Lage mitten im Ortskern. Sichtlich gealtert, reparaturbedürftig, behäbig, es musste schon gestützt werden, war aber immer noch einigermaßen stabil in sich. Fachwerk eben. Das hoch aufragende, steile Dach mit ehemals drei Schornsteinen. Wie beeindruckend muss es zur Erbauungszeit ausgesehen haben in den jungen Jahren – der Baumeister hatte sehr gute Proportionen gewählt –  der Kubus insgesamt, das Verhältnis der Geschoße zum Dachbereich hätte besser nicht sein können, dazu die ausgewogenen Fenster- und Türöffnungen. Der dezente Schmuck in Form von vorkragendem Obergeschoss, halbrunden Füllhölzern und der durchgehende Langbalken mit "Schiffskehlen" verziert. So bot es Schutz und Geborgenheit für die Bewohner, für die Tiere und den Hausrat. Als im Jahre  1769 in Kuventhal die Hausnummern eingeführt wurden, erhilelt der Besitzer H. D. Henze die Nr. 25.

 

Sieben oder acht Generationen haben hier gelebt. Meistens wohl zeitgleich mindestens zwei Generationen unter diesem Dach, so war das früher üblich. Hier wurde gelacht, hier wurde gefeiert, fröhlich zusammen gesessen, aber auch geweint bei traurigen Ereignissen – hier wurde geboren und gestorben. Was mag die Baumasse des Hauses aus Lehm, Holz, Steine u.a. alles gesehen, erlebt und  -wenn das möglich wäre-  gespeichert haben? Mit Sicherheit eben die fröhlichen und traurigen Ereignisse – auch die sich wandelnden Lebensumstände über die vielen Generationen, die Veränderungen im Haus und in der Dorfidylle ringsherum.

 

Dieses Haus hat viel gesehen in dieser Lage  und hier dreht es sich für uns einmal virtuell um die eigene Achse:

 

  • Der Siebenjährige Krieg war noch in vollem Gange oder vielleicht gerade vorbei. Rechts und links brannten in diesen wirren Zeiten 3 Hofstellen komplett ab. Henze‘s Haus (Schmidt) lag noch in Trümmern und die große Scheune gab es noch nicht, nur vorn auf der Ecke das kleine Backhaus.
  • Anstelle des Anwesens von Eggers (Schoppe) stand noch nicht das heutige hohe Gebäude mit Wohn- und Stallteil. Der Vorgängerbau war eine kleine Kate, etwa mittig auf dem Grundstück. Östlich davon und um die kleine Kapelle verlief eine Dorfstraße.
  • Freie Sicht hatte dieses Haus auf die Kapelle. Nein, nicht die heutige, sondern auf den Vorgängerbau, der 1665 nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg auf dem alten Platz des Vorvorgängerbaus von 1592 errichtet wurde.
  • Haus Metge (Sonnenberg, abgebrochen 2011) war vielleicht gerade im Bau.
  • Dahinter folgte das Anwesen von Schaper - genau da, wo heute die Scheune von Albert Kempf steht. Das alte Haus wurde 1926 abgebrochen und die Scheune 1927 neu errichtet. Ist Inschriftlich datiert.
  • Der Platz, an dem heute die Hofstelle von Albert Kappei steht, war noch unbebaut, ein großer freier Platz, Metges Garten - der lange Ausläufer der Worth.
  • Kempf’s Haus, die alte Nr. 1, stand schon seit etwa 1680 da. Allerdings hatte es bis etwa 1820 noch eine andere Straßenfront. Damals wurde umgebaut und verändert. Die Linde, unter der nach der Legende noch die Herren von Berckefeldt Gericht hielten, war noch ein ganz junger Baum.  Die Scheune am Kuventhaler Ring wurde erbaut 1898 erbaut. Vorher stand an diesem Platz ein keines Wohnhaus, ein sogenanntes Leibzuchthaus für den Altenteiler.
  • Die Hofstellen von Hoppe und Rohmeier waren noch nicht einmal geplant – in diesem Areal lag die große innerdörfliche Mühlenwiese mit reichem Bestand an Obstbäumen.
  • An der Furt durch das Krummem Wasser stand der Vorgängerbau des heutigen Anwesens von Watermann
  • Dann stand da die kleine Hofstelle von Metge/Hoppe – kurz hinter dem heutigen Buswartehäuschen
  • Die zwei getrennt stehenden Gebäude der alten ehrwürdigen Mühle, Vorgängerbauten des heutigen Ensembles, standen schon lange vorher da. Der erste Müller wird noch vor dem 30-jährigen Krieg erwähnt..
  • Hofstelle Schaper (Beulshausen) noch ohne die große Scheune und ohne die Stallgebäude an der Ecke Poststraße/Kuventhaler Ring. Das Wohnhaus wurde etwa zeitgleich erneuert, aber einen alten Vorgängerbau hat es schon gegeben.
  • Und dahinter, im letzten Teil der heutigen Scheune von Beulshausen befand sich die Hofstelle Nolte, die nach einem Brand um 1890 nicht wieder aufgebaut wurde.
  • Die Hofstelle Dewal (Sauthoff) gab es noch nicht und anstelle der heutigen Häuser von Seemann und Müller existierte die Kötnerstelle von C.D. Eggers.

Von Süden floss die Beeke auf das Haus zu um kurz davor ins Krumme Wasser abzubiegen. Wahrscheinlich ist sie vor dem Bau des Hauses in den hier vorhandenen Tümpel gemündet. Das Haus ragte aus Terrain etwas hervor, etwa 1 Meter lagen die umgebenden Geländeflächen tiefer als heute. Soviel ist „draufgekommen“.

 

So wie eben beschrieben könnte das Haus zu seiner Entstehungszeit die Umgebung wahrgenommen haben, so hat es den Zeitenwandel erlebt, so hat an dieser zentralen Lage das Geschehen im Dorf „im Blick“ gehabt. Es ist seinen Weg durch die Geschichte gegangen und der ist nun zu Ende. Gut 250 Jahre hat er gedauert.

 

Spannend bleibt noch die mögliche Beantwortung der Frage, ob es wohl einen Vorgängerbau gegeben hat. Ich denke, wir werden nachschauen!

Willi Hoppe, Ortsheimatpfleger - 4.10.2014

 

 

Einige Fotos beim Abbruch

Kuventhaler Zigarrenkiste

Zigarrenkisten aus dünnem Holz waren in früheren Zeiten weit verbreitet. Alle möglichen Fabrikate diverser Rauchwaren wurden darin angeboten. Auch in der Raststätte "Zur Wilhelmsbrücke" griff man wohl gern nach Speis und Trank mal in die "Kiste". Der damalige Gastwirt Pletat ließ sogar Zigarrenkisten mit eigener Beschriftung für seine Gäste anfertigen. Erfreulich, dass sich so ein Exemplar aus den 1960er Jahren erhalten hat.

Die Beschriftung lautet:

Raststätte Kuventhal - Emil Pletat, Kuventhal/Einbeck

Beim Brückenbau im Sommer 1955

Es ist erfreulich, dass immer mal wieder einzelne Bilder der örtlichen Heimatpflege zugeführt werden. Nur so kann die Fotosammlung unseres Dorfes wachsen. Herzlichen Dank dafür. Diese beiden bisher nicht bekannten Aufnahmen zeigen den Brückenbau vom südlichen Widerlager aus.

Kapellengeburtstag in Kuventhal

 

Der festliche Gottesdienst wurde musikalisch von der Bläsergemeinschaft Kuventhal-Einbeck umrahmt, Dr. Martina Rehse begleitete an der Orgel den Gemeindegesang und bot zum Ausklang des Gottesdienste ein klangvolles Orgelstück. Pastor Daniel Konnerth hatte seine Predigt über das Lied Nun danket alle Gott in drei interessante Abschnitte gegliedert, jeder Teil unterbrochen von einer Liedstrophe. Der bekannte Choral, von Martin Rinckhart 1636 während des Dreißigjährigen Krieges getextet und komponiert, griff indirekt auch die Kuventhaler Kapellengeschichte auf: wurde doch der Vorgängerbau unseres heutigen Gotteshauses in den damaligen Kriegswirren vollständig zerstört. Über die Geschichte der kleinen Kapelle, die Baumaßnahmen seinerzeit, die Kosten für die Gemeindemitglieder und die beiden Vorgängerbauten referierte während des Gottesdienstes Ortsheimatpfleger Willi Hoppe. Dabei berichtete er auch kleine, interessante Detail aus den Kapellenregistern. Nach dem Gottesdienst wurde noch in gemütlicher Runde zusammen gesessen. Bei Bratwurst und Getränken unter Kempf`s Schauer ließ man den Sonntagabend ausklingen.  Nachstehend einige Bilder. 

 

Kuventhaler Kapelle 150 Jahre

Jubiläumsgottesdienst / Kapellengeschichte / Gemeinsames Grillen

 

Auf den ersten Blick macht sie einen viel älteren Eindruck, aber das kleine Bruchsteingemäuer neben der Linde in der Dorfmitte wird tatsächlich erst 150 Jahre alt. Umrahmt und fast zugebaut von den umliegenden Hofstellen ist dieses am 3. November 1861 eingeweihte Kapellengebäude aber bereits der dritte sakrale Bau auf diesem Platz. Am kommenden Sonntag wird die Kapellengemeinde Kuventhal-Andershausen in einem Abendgottesdienst diesen Geburtstag feiern.

 

Die Anfänge einer kirchlichen Stätte in Kuventhal verlieren sich im Dunkel der Geschichte. Nach der Christianisierung unserer Gegend und der Gründung vieler Stifte und Klöster werden auch in einigen umliegenden Dörfern schon in frühester Zeit Kirchen oder Kapellen erwähnt. Für Kuventhal, das erstmals 1257 in schriftlichen Quellen genannt wird, fehlen leider speziell für die älteste Zeit Angaben zu einer Kapelle.

 

Der Einbecker Stadthistoriker Harland hat in einem 1883 veröffentlichtem Aufsatz angenommen, dass es bereits im ehemaligen Vorwerk des 13. Jahrhunderts, dem Vorgänger des heutigen Dorfes eine gottesdienstliche Stätte gegeben hat. Später dann, nach Verfall dieses Vorwerkes und des daneben entstandenen Dorfes soll von den damaligen Grundherren im Dorfe, den Herren von Berckefeldt, eine Kapelle gegründet worden sein und dies sei im Jahre 1592 am jetzigen Standort erfolgt. Leider sind darüber keine schriftlichen Aufzeichnungen erhalten geblieben, auch eine Gründungsurkunde ist bislang nicht bekannt geworden. Erste Hinweise auf eine kirchliche Stätte in Kuventhal stammen aus dem Jahre 1484 und auch 1544 wo die Gemeinden Kuventhal und Andershausen visitiert wurden und die Reformation endgültig eingeführt wurde.

 

Für die frühe Zeit des 13. und 14 Jahrhunderts ist auch eine Verbindung nach Brunsen nicht auszuschließen. Diese soll dann mit Anlage der Landwehr unterbrochen sein und so die Verbindung zum Stift St. Alexandri in Einbeck entstanden sein. Seit 1544 ist sicher bekannt, dass die Kapellengemeinden Kuventhal und Andershausen zur Münstergemeinde nach Einbeck gehören.

 

Mit den ab 1629 vorhandenen Kapellenregistern werden die Quellen dann reichhaltiger. Die alte Kapelle wurde, wie weite Teile des Dorfes auch, im 30-jährigen Krieg völlig zerstört. „Sie sei klein und eng gewesen und so beschädigt, dass man nicht trockenen Fußes darin stehen könne“, heißt es in einem alten Bericht. Im Jahre 1665 hat es einen Neubau gegeben. Die Baukosten von 116 Talern brachten die Einwohner des Dorfes auf, aus Andershäuser Kapellenvermögen kam ein Zuschuss von 23 Talern. Das Dorf Andershausen und die dortigen Kapelle waren komplett zerstört.

 

Die Kuventhaler Kapelle genügte in der folgenden Zeit allen dörflichen Anforderungen, hatte aber doch im Laufe der Jahre stark gelitten. Viele Reparaturen und Ausbesserungen waren notwendig. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts war ihr Zustand so schadhaft, dass ein Gutachten schwere Bauschäden bescheinigte und Prieche und Kanzel einzustürzen drohen; ebenso müssten Dach und Turm erneuert werden.

 

So reifte die Einsicht, dass ein Neubau unumgänglich ist. Nach vielen unterschiedlichen Ansichten, Meinungsverschiedenheiten und Abwägen aller Umstände konnte sich der favorisierte neue, großzügigere Standort im Mühlengarten dann doch nicht durchsetzen - es wurde der Neubau wieder am Standort der alten Kapelle beschlossen und ausgeführt. Die Baukosten betrugen 1400 Taler. Daneben wurden viele freiwillige Hand- und Spanndienste aus beiden Kapellendörfern geleistet.

 

Die Einweihung fand am 3. November 1861 statt. Mit dabei waren unter anderen der weltliche Kirchenkommissar Wenckebach, Stiftskantor Harland, Lehrer Burgdorf, die Kapellenvorsteher aus beiden Dörfern und zahlreiche Mitglieder der Gemeinden, wie es im Einbecker Tageblatt damals berichtet wurde. Erwähnenswert ist, dass seinerzeit bei der Bauplanung pro Haushalt 2 1/2 Sitzplätze in der Kapelle gerechnet wurden.

 

Nach weiteren Umbauten und Erneuerungen verfügt die Kapellengemeinde heute über ein intaktes Gebäude, gut auf die Verhältnisse in beiden Dörfern zugeschnitten.

 

Das kirchliche Leben ist intakt. Zu den regelmäßigen Gottesdiensten, die reformbedingt hier leider weniger werden, kommen nun auch Gottesdienste, die von ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern gehalten werden. Die Kapellengemeinde hat in jüngerer Zeit Ihre Selbstständigkeit aufgegeben und ist nun auch verwaltungstechnisch fester Bestandteil der Münstergemeinde.

 

Herzlich eingeladen werden die Gemeindmitglieder zu einem Abendgottesdienst am kommenden Sonntag um 18 Uhr. Den Jubiläumsgottesdienst hält Pastor Daniel Konnerth, die Bläsergemeinschaft Kuventhal - Einbeck ist mit dabei und Dr. Martina Rehse spielt die Orgel. Während des Gottesdienstes wird es einen kurzen Einblick in die Kapellengeschichte in Kuventhal von Ortsheimatpfleger Willi Hoppe geben. Im Anschluss an den Gottesdienst wird gemeinsam gegrillt.

 

 

Vor 100 Jahren .....

 

Adressbuch für die Stadt und den Kreis Einbeck

für die Jahre 1911 / 12 .

 

Darin interessante Hinweise zu unserem Dorf aus der Zeit vor 100 Jahren. Es sind die Namen der Haushaltsvorstände angegeben und dazu die alten Hausnummern, die bis 1974 Gültigkeit hatten.

 

 

Die Ortsheimatpflege dokumentiert auch Vergängliches..... 

Fast unbemerkt von den Dorfbewohnern wurde in Juni 2009 der Abbruch des Wasserbehälters am Schulweg zwischen Kuventhal und Andershausen vollzogen. Die folgenden drei Bilder zeigen die Abbrucharbeiten, selbst die Jahreszahl 1955 wurde mit entsorgt. Fast 54 Jahre lang wurden die Kuventhaler Haushalte mit Trinkwasser aus diesem Behälter versorgt.

 

Nach Inbetriebnahme der neuen doppelstöckigen Brücke bei Kuventhal im Jahre 1956 wurde das filigrane Bauwerk auch gleich für die Werbung entdeckt. Hier ein Sammelbild aus der Schokoladenwerbung der damaligen Zeit.

Das waren noch Zeiten. In Kuventhal wurde im Jahre 1898 eine Molkereigenossenschaft gegründet. 15 Kuventhaler Bauern zeichneten die Geschäftsanteile. Mit Ablauf des Jahres 1934 wurde der Betrieb geschlossen und ab 1935 die Milch zur Molkerei nach Brunsen geliefert.

 

 

 

Alte Grenzsteine in der Kuventhaler Gemarkung.

 

Hier werden diese Kleindenkmale in nächster Zeit vorgestellt und ihre geschichtliche Bedeutung beschrieben. Der Kuventhaler Wald, der Forstort REHMEN, wie er in früheren Zeiten genannt wurde, war Grenze zwischen: 

 

  • Kuventhal und Einbeck
  • Kuventhal und Brunsen
  • Kuventhal und Voldagsen
  • Amt Greene und Stadt Einbeck
  • Amt Rotenkirchen und Stadt Einbeck
  • Kurfürstentum Hannover und Herzogtum Braunschweig
  • Königreich Hannover und Herzogtum Braunschweig

 

Alter Grenzsstein im Waldstück Rehmen. Er  trägt die Jahreszahl 1792 und darüber die Buchstaben S. E. Diese Abkürzung bedeutet (S) Stadt (E) Einbeck. 

Erste Vermessung der ehemaligen Landesgrenze zwischen dem Kurfürstentum Hannover und dem Herzogtum Braunschweig im Jahre 1783. Diese Vermessung ist gut dokumentiert und es befinden sich noch einige Originalgrenzsteine aus dieser Zeit an Ort und Stelle. Hier sei der Hinweis angebracht, dass diese Grenzsteine auch heute noch gültige Grundstücksgrenzen bezeichnen und daher auch nach über 227 Jahren amtliche Grenzmale sind. 

 

 

 

Die neben den Jahreszahlen eingemeißelten verschiedenen Buchstaben bedeuten:

SE  =    Stadt Einbeck

AG  =     Amt Greene

AR  =    Amt Rotenkirchen

 

In der Kuventhaler Gemarkung befinden sich an verschiedenen historischen Grenzzeichen darüber hinaus noch die Kürzel:

H       für Hannover

KH    für Königreich Hannover

B       für Braunschweig

HB    für Herzogtum Braunschweig

P       für Preußen